Samstag, 1. September 2007

Kennt ihr dieses Gefühl?

Eigentlich fängt der Tag ganz gut an: Beim Aufstehen lacht euch die Sonne ins Gesicht, die Ziegen wollen beim Melken ausnahmsweise mal so wie ihr (gut, das kennt ihr wohl eher weniger…), da gibt es etwas, worauf ihr euch freut wie ein Keks…
Ein normaler, herrlicher Tag eben.

Und dann plötzlich kommt es. Niemand weiß woher und warum, am allerwenigsten ihr selbst, aber es ist da: Irgendetwas wirft seinen Schatten auf den tollen Tag, der so schön angefangen hat, etwas betrübt euch, die gute Laune ist dahin.
Es kann nur eine Bemerkung von jemandem gewesen sein, ein kleines Missverständnis, eine blöde Sache, die euch wieder eingefallen ist, z.B. etwas Unangenehmes, das noch erledigt werden muss. Eben irgendeine Kleinigkeit, die aber große Auswirkungen hat.
Plötzlich ist man unzufrieden, sagt Dinge zu Leuten, die man gar nicht sagen wollte oder die man ganz anders meint; man grummelt jeden nur an und Bemerkungen, die dann von den Leuten zurückkommen, seien sie noch so aufmunternd gemeint, machen die ganze Sache nur noch schlimmer. Dinge, über die man sich sonst gefreut hätte, deprimieren dann noch zusätzlich und es geht immer weiter bergab mit dem Tag.

Aber ich sag euch was: Man kann dagegen auch etwas tun! Unglaublich (besonders, wenn man sich in der geschilderten Situation befindet), aber wahr! Und vor allen Dingen: Von mir selbst ausgetestet :o)

Als erstes: Musik! Musik hilft immer und überall, man muss nur die richtigen Lieder hören! Also weg mit dem Schnulzen-Kuschel-Kram, her mit den schwungvollen Stücken und die Tanzbeine ausgekramt. Einmal durch das ganze Haus gerockt und wieder zurück und ihr sollt sehen, es geht gleich viel besser!

Zweitens: Was zu Essen, als Energiereservoir für die gute Laune! Aber jetzt nicht so’n Depri-Schoki-In-Sich-Rein-Gestopfe, sondern was Anspruchsvolles: Eierkuchen mit Nutella (bei mir hilft das immer)! Beim Kochen lassen wir die Musik natürlich weiterlaufen, die Beine können auch noch ein bisschen umherwackeln, aber Vorsicht, dass wir die Pfanne nicht umkicken, ne?

So, und das ist eigentlich schon das Wichtigste. Ein paar Kleinigkeiten können das ganze noch abrunden:
Man könnt ja mal die Mails checken, vielleicht hat jemand ja was Liebes geschrieben (Allerdings sollte man nicht zu große Erwartungen haben, denn wenn nachher nicht eine einzige Mail im Postfach ist, kann das wieder ganz schön deprimieren… Also lassen wir das lieber doch!)
Putzen soll auch helfen, hab ich gehört. Um auf andere Gedanken zu kommen. Ich hab’s ausprobiert, aber ich sag euch: Wenn ihr vorher schon zwei Tage lang geputzt habt, bringt’s das dann auch nicht mehr.

Das soll’s aus meinem Repertoire gewesen sein, wer noch andere Vorschläge hat, ist hiermit herzlich eingeladen, sie zum Besten zu geben!
Und ich werde den Tag, der so schön angefangen hat, dann nur noch wie eine Achterbahn bergab, aber zum Glück auch wieder bergauf ging, irgendwie schön ausklingen lassen :o)!

3 Kommentare:

Jan Krauße hat gesagt…

Wow. Cooler Beitrag! Sag das doch, wenn Du was geschrieben hast. Ich seh das doch nich mehr, seit Du Admin bist. ;)
Ich könnte Dir noch Sport vorschlagen, um Frust abzulassen. Besonders Boxen.
Und wem das nicht gefällt, kann ja einen Blog-Beitrag schreiben. ;)

Kleine Bitte noch: Titel angeben. So sind der Link und die Überschrift doch recht lang. ;)

Jan Krauße hat gesagt…

Post scriptum:
Hab mal den ersten Absatz vorerst als Titel genommen, wenn ich darf. ;)

Anonym hat gesagt…

okay dann geb ich auch ma nen comment ab...ja ich kenne diese gefuehl und das mit der musik da kann ich dir nur zu recht geben...ich freu mich auf naechste woche...hdl und rock the house with damn loud music...claudia