Auf dem Rückweg von Leipzig bin ich mit dem Zug nach Magdeburg gefahren.
Platz mit Blick in Fahrtrichtung, nicht an der zu warmen Sonnenseite, um mich herum nur wenige Reisende, keine kreischenden Kinder oder laut diskutierenden Geschäftsmänner, sondern nur friedliebende Menschen wie du und ich.
Entspannte Fahrt gewesen also, bis…
Ja, bis in Zerbst, eine halbe Stunde vor Magdeburg, ein ganzes Rudel Fußballfans den Zug regelrecht gestürmt hat.
Plötzlich um mich herum alles weiß-blau, Biergeruch, Zigarettenqualm und grölende Möchtegern-Hooligans. Gut, zugegeben, einige waren wohl mehr Hooligan, als mir lieb war.
Da schlotterten mir schon die Knie…
Gott sei Dank war ich nicht allein umzingelt, sondern vor mir saß noch ein rechtschaffener Bürger. Dann war ja alles OK, bis…
Ja, bis er dann auch noch sein Fußball-Fan-T-Shirt rausgekramt hat.
Das erste, was mir durch den Kopf schoss: Verdammt, er wird doch nicht so lebensmüde sein und inmitten dieser schlagkräftigen Jungens sein T-Shirt rausholen – das von der gegnerischen Mannschaft nämlich. Das hätte er nicht überlebt.
Aber so verkehrt im Kopf wäre er wohl nicht gewesen und es stellte sich dann auch raus, dass es ein Magdeburg-Trikot war.
Puh, also doch noch mal der Schlägerei entgangen, bis…
Nee, keine Angst, ich bin dann sicher in Magdeburg angekommen und Bus fahren bis nach Hause war dann kein Problem mehr :o)!
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1 Kommentar:
Zerbst?? Da kenn dank eines Kommilitonen jetzt schon mehrere Leute. ;)
Sorry für den späten Kommentar... hab gar nicht mehr an den Blog gedacht... ich sollte mal wieder einen Beitrag über die ersten Wochen des Studiums machen...
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